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fpv-fliegen

 

 

 

 


2011

2011 ist das Jahr des FPV-Fliegen

Angeregt durch einige spektakuläre Videos über FPV-Fliegen im Spiegel-Online begann ich mich darüber zu informieren.

Je länger ich im Internet suchte, umso mehr Infos entdeckte ich. Ich merkte, daß ich schon sehr spät dran bin, aber nicht zu spät!!
Zuerst betrachtete ich Modellfliegen mit Kamera nur als einen höheren Schwierigkeitslevel.

Aber jetzt mal zurück:

Als untersten Level bezeichne ich heute meinen Beginn mit Modellfliegen, ohne Fernlenkung natürlich, vor 63 Jahren ( jawohl, heute ich bin 75 Jahre alt und baute 1948 mit 12 Jahren mein erstes Modell Ikarus),

Der nächste Level dann waren solche Modelle mit Motor ( 1,5 ccm Webra Diesel).

Ein ganz großer Sprung war die erste Fernsteuerung.
1953 baute ich die erste mit Röhrensender und Röhrenempfänger.

1979 wieder ein neuer Level: ich baute meinen ersten Modellhubschrauber (Schlüter Cobra),
Und 1992 die ersten Heliantriebe mit E-Antrieb.

Jeder dieser Schritte von Level zu Level war faszinierend und brauchten finanziell und mental den vollen Einsatz.

Am Freitag, 22.Juli 2011, flog ich zum ersten Mal FPV.

Ein Easystar ist das Modell, ich habe eine Fatshark-Brille auf der Nase.
5 Minuten lang flog das Modell, dann war es in der Spitze eines Baumes. Die Kamera zeigte ganz nah einen Ast mit Blättern dran. Nichts bewegte sich mehr.

An meinem Entsetzen merkte ich, wie infiziert ich nach 5 Minuten schon war!
Die Bergung gelang mit Sicherungsseil und Bergsteigergürtel.

Seither fliegt der Easystar fast täglich. Ich habe das Gefühl, viele Flugstunden nachholen zu müssen. Ich bin total fasziniert und befinde mich in einer ständigen Sektlaune.

Das 1. was ich lernte, ist, daß ich mich voll auf die Kameraverlassen MUSS! Ich schätze die Reichweite meiner Ausrüstung auf höchstens 400 m, aber auch da ist eine schnelle Sichtverbindung zu dem kleinen Modell fast nicht mehr möglich, wenn man bei hellem Himmel die Brille abnimmt und zur Direktsicht wechseln will oder muß.

Das kann man vergessen.

Worin liegt nun der Reiz des FPV-Fliegen?

Man hat sich mit der Brille von der Umgebung am Boden ausgeklinkt. Das geht so weit, daß manche Piloten Gleichgewichtsprobleme bekommen oder sogar umfallen! Beim ersten Looping mußte ich mich auch an meinem Campingstuhl festhalten.

Man ist nur noch über Video mit dem Modell verbunden, was man aber gar nicht checkt, sondern nur dem sichtbaren Ausschnitt des Videos folgt. Hier spielt die Musik! Wenn ich die Brille nach 20 Minuten wieder abnehme, bin ich erstaunt, wies um mich herum aussieht. Täuschung pur.

FPV-Fliegen ist Illusion mit anspruchvollster Technik.

Viele erleben das inzwischen, jetzt bin ich auch dabei, ich freue mich.

Was passiert bei Video-Ausfall?

Da man ja den Kopf nicht immer in die Richtung des Modelles gedreht hat, muß man bei Video-Verlust erst mal das Areal entscheiden, in dem sich das Modell befinden könnte. Dann die Brille hochnehmen und----? Wo ist denn das Modell?? Nicht-Größe des Modelles und Areal-Suche zusammen ergeben, daß man das Modell meist zu spät oder gar nicht mehr entdeckt.

Easystar1 ging so verloren und trotz Telefonnummer auf dem Rumpf kam bis heute noch keine Fundinfo.

Inzwischen fliegt Easystar2.

Demnach: nur das Video zählt. Man hängt an der Kamera!! Das ist FPV-Fliegen!

Ich habe einige anfängliche Flüge mit Modellfliegerfreunden gemacht, die das Modell visuell verfolgten. Das ging super und verläßlich. Aber die Freunde hat man nicht immer greifbar.

Was ich jetzt brauche, ist ein Ausrüstung, die mir eine größere Reichweite ermöglicht und weniger Bildstörung.

Das FPV Fliegen ist mein derzeit höchster Modellflug-Level! Es gibt mir tägliche Sektlaune.

 

 

video

Neu in FPV

Videos aus dem EasyStar in

http://vimeo.com/user7741720

 

 

 

 

fpv-fliegen

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

excel4004

 



rainbow

 

 

rainbow-rotorkopf

 


2010



2009 stand wie seither im Zeichen von Logo 600 und NT. Auch die Benziner in den beiden Hughes laufen jetzt.

Im Juni 2009 baute ich das 4 Meter-Segelmodell EXCEL 4004 von Simprop und erlebte sehr schöne Thermikflüge bis etwa 600 Meter über Grund. Ab 600 Meter habe ich Sicht- und Erkennungsschwierigkeiten.

Unterstützt hat mich das Vario WSTECH von unserem Clubkameraden Wolfgang Schreiner.
Das CS DataVario sendet seine umfangreichen Daten an den Piloten zurück.

Viele Flüge im Thermikpulk mit Bussarden, Gabelweihen und später im Jahr dann auch Jungstörchen haben mich dann doch sehr beeindruckt.

Den Excel 4004 starte ich meist von einem angepassten Rollwagen und das immer vollkommen problemlos, da mir der Segler wegen einer Armverletzung für den Wurfstart zu schwer ist.

Gelegentlich nutze ich einen Katapultstart mit Gummiseil und Apparat von Flühs-Winden.

2009 begann ich mich auch für Tragschraubermodelle zu interessieren.
Ich hatte einen ROTORSHAPE von LAheli gekauft und brauchte Wochen, um das relativ kleine Modell zum Fliegen zu bringen.
Es neigte beim Bodenstart nach links wegzurollen und sich dann im Gras zu überschlagen. Dank seiner sehr gut konstruierten und preiswerten Teile konnte ich das kleine Ding immer wieder schnell reparieren.
Ab und zu gelang dann doch ein Start.

Aus der Summe der Beobachtungen und Analysen wurden die Starts immer besser.
Der Hauptfehler war ein zu großer Anstellwinkel des Rotors, der sich aus dem Bestreben ergab, den Rotor beim Anrollen auf Drehzahl zu bringen.
Wenn er die hatte, mußte ich dann nur vor dem Abheben den Rotor wieder flacher stellen. Und schon gings.

2010 baute ich mir dann den im Vergleich zum ROTORSHAPE größeren RAINBOW.
Auch der RAINBOW braucht dasselbe Startverhalten wie der ROTORSHAPE.

Das war jedoch nicht so einfach, da der Original-Rainbow die Nicksteuerung über das Höhenruder machen soll.
Für meine Steuertechnik ist aber eine Nicksteuerung am Rotorkopf zwingend norwendig.
Warum?
Wenn beim Bodenstart das Rumpfende am Boden aufliegt, kann es den Anstellwinkel nicht verändern.

Deshalb habe ich das Höhenruder fixiert und die auf dem Bild erkenntliche Kopfkippsteuerung gebaut.

Mit großem Erfog!!

Leider hat der Rainbow ein weiteres Problem: wenn er im Flug zu schnell wird, bäumt sich das nach vorne laufende Blatt auf, da die Befestigung am Rotorkopf zu schwabbelig ist.
Damit zerlegt sich der Rotor in der Luft und es kommen nur noch Teile von oben.

Jetzt zu Beginn des Jahres 2011 habe ich Helis, Segler und Autogyro im Griff und ich freue mich auf die neue Saison.

 

 

laheli

 

 

laheli-rainbow

 

 

ecxel-laheli-rainbow

 



2008/2009



Am 1. Januar 2009 NEUJAHRSFLIEGEN

Zum NIKOLAUSFLIEGEN 2008 des Vereins mit geschmücktem Logo 600



Wasenweiler 2006



NT und Hughes 500 Vario mit Comeback-Mechanik



ACROBAT SE 2006



Hier ist er nun, der Acrobat SE.
Eine LiJo Batterie Konion1600 4s3p liefert den Strom.
Das Modell kann grossräumig und eng geflogen werden und ist dennoch stets sehr gut zu erkennen.
Es lässt sich einfach reparieren, auch mit konventionellen Mitteln, wie z.B.hier Sperrholz im Rahmenvorderteil.

 




HORNET 2008





2007 kamen die ersten V-Stabi Regler auf den Markt.

Damit kann man 1. ohne Paddel fliegen, da die Elektronik in Verbindung mit Piezo-Lagereglern die Weiterleitung der Steuerimpulse des Senders übernehmen.
Und 2. hat der kleine Hornet ohne Paddel eine Leistungssteigerung von ca. 30 %.
Gerade bei den Winzlingen der Helis sind die neuen Flybarlessgeräte besonders wirksam.
Der Umbau des Rotorkopfes war sehr trickreich, aber es gelang mir
mit Streifen aus 0,8mm Kupferblech und angelötetem 2mm Stahldraht mit Gelenkkugeln.
Die Anlenkung der Blatthalter muss doppelt so weit aussen liegen, wie beim Paddelkopf.
Auf diese Weise wurden auch die 2 Taumelscheibenmitnehmer aus Messingdraht angelötet.
Schwebeflug und Kunstflug ( Rollen, Loops, Piroflips, Funnel usw gehen nun viel leichter, auch Rückenflug rückwärts ist gut aussteuerbar.)
(Bilder mit Anklicken zum Vergrössern)








HORNET 2006







Seit Dezember 2004 beschäftige ich mich mit Hornets. Nach ersten Problemen bekam ich die Winzlinge (dh. es waren nach einiger Zeit 3 Stück) ganz ordentlich zum Fliegen.
Auch den Umgang mit LiPo Akkus lernte ich schnell, als beim, allerdings ordnungsgemässen, Laden ein 900 mA Akku zu brennen anfing.
Leider war der Hornet danach nur noch Schrott.








Hughes500 2006

MODELLFLIEGEN 2006



Auch im Modellfliegen geht die Zeit weiter.
Das Bessere ist des Guten Feind! So habe ich seit 3 Jahren den Three Dee von Jan Henseleit und seit einem Jahr den NT vom selben Hersteller.
Dieser Heli fliegt wie ein Flächenmodell und bringt doch volle 3-D Kapazität. ( Für den, der es kann.)
Diese Woche (Juni 2005) hat Bernhard Schädler gefilmt und ich habe ein kleines Video gemacht, das unter Video ( 25 MB) abzurufen ist. Es war sehr starker Wind und ich flog nur Fahrtfiguren, alles andere wurde rettungslos verweht.
Jetzt im Ruhestand geniesse ich am Vormittag auf unserem Modellflugplatz in Unterteuringen die Flüge mit dem NT.

Emodelle 2006



Ikarus 1950

in Varese ( Italien) 1974

lugano

elektroheli im garten

Heliflotte

MODELLFLIEGEN

Schon mit 12 Jahren träumte ich vom Fliegen. Deshalb entstand 1948 das Segelflugmodell Ikarus (1) aus einem Materialbausatz und es folgten viele Eigenkonstruktionen(2).

Aus dem Spuk wird eine lebenslange Leidenschaft.
Mehrfache Landesmeister und Europameister ergaben sich.
Seit 1972 bin ich dem ferngelenkten MODELLHUBSCHRAUBERFLIEGEN verfallen. Erste Vorführungen, zum Beispiel 1974 in Varese, Italien (3), beweisen mir heute noch in der Rückschau, daß man damals auch schon Heli fliegen konnte. Inzwischen haben sich die Mechaniken und die Fernlenktechnik weiter entwickelt.
Seit 1992 fliege ich sogar umweltfreundlich mit ELEKTRISCHEM ANTRIEB. Die dazu notwendige Technik habe ich mir selbst gebaut. Ich fliege mit 30 Zellen Sanyo Akkus und den passenden Motoren. Besonders wichtig ist eine gute Abstimmung von Motor und Getriebe.
Sogar KUNSTFLUG konnte ich mit dem passenden Elektroantrieb durchführen.

Anlässlich des Heli-Symposium'1993 auf dem Flugplatz DÜBENDORF/Schweiz zeigte ich mit meinem Elektroangetriebenen Heli Rollen, Loopings, Rückenflug, hochgezogene Umkehrkurven mit 540 Grad Pirouette und eine Autorotationslandung in einem 6- minütigen Flug.

Überhaupt baue ich mir auch die Rümpfe selbst, um die Kosten niedrig zu halten und ich liebe seit vielen Jahren gut erkennbare Rumpfformen (7).

Auf den Bildern ist ein Schwebeflug im sommmerlichen Garten in unserem Wohngebiet zu sehen (5), natürlich elektrisch, und 1994 ein Flug mitten in ZÜRICH vor dem Modellbaufachgeschäft meines Freundes Werner Kölliker -kö- bei Nacht (6), was an der nahen Strassenampel einen mittleren Stau verursachte, da keiner bei Grün losfahren wollte.
Ob Heli mit Verbrennermotor oder elektrisch angetrieben, inzwischen habe ich eine umfangreiche Anzahl an flugfertigen Modellen.
Das letzte Bild auf dieser Seite ist ein Gruppenbild meines Vereines, MODELLFLIEGERCLUB GRAF ZEPPELIN in Friedrichshafen. Alle hier gezeigten Modelle fliegen mit Elektroantrieb (8).

Rechts unten ist ein Bild von 1974.
Für die damals sensationel gut fliegende Schlütermechanik habe ich mehrere eigene Rümpfe gebaut, da die sonst übliche Cobra von Schlüter zu teuer war.
Die Rümpfe waren aus Balsaholz und der Leitwerkträger aus 3 Alurohren.

 

 

Motormodell-Eigenbau 1951

Rückenflug

Nachtflug vor Koe in Zuerich

Modellfliegerclub Graf Zeppelin Friedrichshafen

  eigenbau fuer Schlueter

 ... auch das ist Fliegen! Mit meinem Gleitschirm im Montafon vom Hochjoch in Schruns...

Start vom Sennigrat in Schruns

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