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2011 2011 ist das Jahr des FPV-Fliegen Angeregt durch einige spektakuläre Videos über FPV-Fliegen im Spiegel-Online begann ich mich darüber zu informieren. Aber jetzt mal zurück: Als untersten Level bezeichne ich heute meinen Beginn mit Modellfliegen, ohne Fernlenkung natürlich, vor 63 Jahren ( jawohl, heute ich bin 75 Jahre alt und baute 1948 mit 12 Jahren mein erstes Modell Ikarus), Der nächste Level dann waren solche Modelle mit Motor ( 1,5 ccm Webra Diesel). Ein ganz großer Sprung war die erste Fernsteuerung. 1979 wieder ein neuer Level: ich baute meinen ersten Modellhubschrauber
(Schlüter Cobra), Jeder dieser Schritte von Level zu Level war faszinierend und brauchten finanziell und mental den vollen Einsatz. Am Freitag, 22.Juli 2011, flog ich zum ersten Mal FPV. Ein Easystar ist das Modell, ich habe eine Fatshark-Brille auf der Nase. An meinem Entsetzen merkte ich, wie infiziert ich nach 5 Minuten schon war!
Seither fliegt der Easystar fast täglich. Ich habe das Gefühl, viele Flugstunden nachholen zu müssen. Ich bin total fasziniert und befinde mich in einer ständigen Sektlaune. Das 1. was ich lernte, ist, daß ich mich voll auf die Kameraverlassen MUSS! Ich schätze die Reichweite meiner Ausrüstung auf höchstens 400 m, aber auch da ist eine schnelle Sichtverbindung zu dem kleinen Modell fast nicht mehr möglich, wenn man bei hellem Himmel die Brille abnimmt und zur Direktsicht wechseln will oder muß. Das kann man vergessen. Worin liegt nun der Reiz des FPV-Fliegen? Man hat sich mit der Brille von der Umgebung am Boden ausgeklinkt. Das geht so weit, daß manche Piloten Gleichgewichtsprobleme bekommen oder sogar umfallen! Beim ersten Looping mußte ich mich auch an meinem Campingstuhl festhalten. Man ist nur noch über Video mit dem Modell verbunden, was man aber gar nicht checkt, sondern nur dem sichtbaren Ausschnitt des Videos folgt. Hier spielt die Musik! Wenn ich die Brille nach 20 Minuten wieder abnehme, bin ich erstaunt, wies um mich herum aussieht. Täuschung pur. FPV-Fliegen ist Illusion mit anspruchvollster Technik. Viele erleben das inzwischen, jetzt bin ich auch dabei, ich freue mich. Was passiert bei Video-Ausfall? Da man ja den Kopf nicht immer in die Richtung des Modelles gedreht hat, muß man bei Video-Verlust erst mal das Areal entscheiden, in dem sich das Modell befinden könnte. Dann die Brille hochnehmen und----? Wo ist denn das Modell?? Nicht-Größe des Modelles und Areal-Suche zusammen ergeben, daß man das Modell meist zu spät oder gar nicht mehr entdeckt. Easystar1 ging so verloren und trotz Telefonnummer auf dem Rumpf kam bis heute noch keine Fundinfo. Inzwischen fliegt Easystar2. Demnach: nur das Video zählt. Man hängt an der Kamera!! Das ist FPV-Fliegen! Ich habe einige anfängliche Flüge mit Modellfliegerfreunden gemacht, die das Modell visuell verfolgten. Das ging super und verläßlich. Aber die Freunde hat man nicht immer greifbar. Was ich jetzt brauche, ist ein Ausrüstung, die mir eine größere Reichweite ermöglicht und weniger Bildstörung. Das FPV Fliegen ist mein derzeit höchster Modellflug-Level! Es gibt mir tägliche Sektlaune.
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Neu in FPV Videos aus dem EasyStar inhttp://vimeo.com/user7741720
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2010 Im Juni 2009 baute ich das 4 Meter-Segelmodell EXCEL 4004 von Simprop und erlebte sehr schöne Thermikflüge bis etwa 600 Meter über Grund. Ab 600 Meter habe ich Sicht- und Erkennungsschwierigkeiten. Unterstützt hat mich das Vario WSTECH von unserem Clubkameraden Wolfgang Schreiner. Viele Flüge im Thermikpulk mit Bussarden, Gabelweihen und später im Jahr dann auch Jungstörchen haben mich dann doch sehr beeindruckt. Den Excel 4004 starte ich meist von einem angepassten Rollwagen und das immer vollkommen problemlos, da mir der Segler wegen einer Armverletzung für den Wurfstart zu schwer ist. Gelegentlich nutze ich einen Katapultstart mit Gummiseil und Apparat von Flühs-Winden. 2009 begann ich mich auch für Tragschraubermodelle zu interessieren. Aus der Summe der Beobachtungen und Analysen wurden die Starts immer besser. 2010 baute ich mir dann den im Vergleich zum ROTORSHAPE größeren RAINBOW. Das war jedoch nicht so einfach, da der Original-Rainbow die Nicksteuerung über das Höhenruder machen soll. Deshalb habe ich das Höhenruder fixiert und die auf dem Bild erkenntliche Kopfkippsteuerung gebaut. Mit großem Erfog!! Leider hat der Rainbow ein weiteres Problem: wenn er im Flug zu schnell wird, bäumt sich das nach vorne laufende Blatt auf, da die Befestigung am Rotorkopf zu schwabbelig ist. Jetzt zu Beginn des Jahres 2011 habe ich Helis, Segler und Autogyro im Griff und ich freue mich auf die neue Saison.
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2008/2009 Zum NIKOLAUSFLIEGEN 2008 des Vereins mit geschmücktem Logo 600 |
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Wasenweiler
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MODELLFLIEGEN
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MODELLFLIEGEN Rechts unten ist ein Bild von 1974.
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... auch das ist Fliegen! Mit meinem Gleitschirm im Montafon vom Hochjoch in Schruns...