start willkommen fliegen 1 fliegen 2 fliegen 3 modell surfen praxis familie

modellflug

Einige Bilder öffnen mit Anklicken weitere Bilder
heliicon loopingsimulator Nr.1   2 Spiele zum Testen   heliicon loopingsimulator Nr.2
 

 


 

cobra 

cobra

cobra

2016-1970

Hier erlaube ich mir einen Sprung ganz weit zurück: Ich bekam vor einiger Zeit ein Video meines allerersten RC-Helifluges 1970.

Es war das Modell Cobra von Ing. Schlueter.

Wir Modellflieger in Friedrichshafen konnten damals auf dem Flugplatz Friedrichshafen fliegen. Im Hintergrund erkennt man sogar noch Raketenstationen der Bundeswehr. Die Raketen sind auf uns gerichtet!

Das Polyester-GFK-Modell war in einer Form hergestellt, dann von mir gekauft, gespachtelt, geschliffen und lackiert. Die Mechanik mit einem 10er Webra-Methanolmotor habe ich heute noch.

Die Rotorblätter hatten eine feste Pitch-Einstellung, der Heckrotor war mittels einer 5mm biegsamen Welle angetrieben. Die Drehzahl war abhängig von der Motordrehzahl, zum Steigen mußte man Gas geben, zum Sinken Gas wegnehmen. Das arbeitete mit einer gewissen Verzögerung, aber es ging!

Hier der Link zu Youtube

Mithilfe der Stichwörter zu meinem Video verlinkt Youtube weitere Videos aus jener Zeit neben meinem Video. Darunter auch einige aus dem Besitz von Ing. Schlueter.

Es ist der gleiche Typ Bell Huey Cobra, die Schlueter 1970 in Harsewinkel demonstriert hatte und in Serie herstellen ließ. So einen Bausatz habe auch ich gekauft, zusammengestellt und geflogen. Das Bild ist aus einem Schlueter-Video von 1970.

 

cobra

cobra

cobra

 

 


 

swift

2 mal MaxiSwift Modell mit Rumpf

 

tanne

...ach, so hoch, man sieht ihn kaum, den oben hängengebliebenen EasyStar ...

 

bergung

Annette im Aufstieg...

 

 

 

bergung-abstieg

...und nach einiger Zeit zurück

 

2015

Inzwischen ist eine lange Zeit vergangen!

Meine nahe Heimat aus der Luft und FPV-Perspektive und die Veränderungen durch die Jahreszeiten zu sehen, ist immer noch faszinierend.

Die EasyStar und der EasyGlider haben viele Flüge absolviert.

Als neues Modell habe ich 2014 einen Nurflügel MaxiSwift umgebaut. Dem ursprünglich rumpflosen Styropor-Modell ( auch Schaumwaffel genannt) baute ich einen Kastenrumpf aus Balsaholz.
Die beiden Flügelhälften sind daran mit 8 mm GfK-Rohre aufgesteckt. Weil das Modell so gut fliegt, machte ich einen weiteren Rumpf aus Balsa als Form für eine Negativform.
Aus der Form konnte ich inzwischen 2 GfK Rümpfe herstellen, von denen jeder etwa nur 160 g wiegt. Der eine Rumpf ist zwischen neuen Flächenhälften zu einem weiteren Nurflügelmodell geworden. Dieses Modell besteht nun über ein halbes Jahr und fliegt sehr schön.

Darin ist auch ein RUBY, dem Jim Hall eine Speed von 55 km/h programmierte. An den vielen schönen Tagen 2015 flog ich damit fast täglich.

Natürlich geht nicht immer alles glatt. Außenlandungen wg. nachlassender Batteriekapazität und anderen Ursachen kamen schon vor.

2 solche andere Ursachen sorgten für sehr aufregende Flüge. Beidesmal waren zu große Entfernung für meinen Weatronic-Sender schuld.

Einmal schaltete RUBY in den dann vorgesehenen "Failsafe" und den "Return-to-Home" Modus. Leider war auf der geraden Flugstrecke zu mir zurück bei Neufrach ein kleiner Hügel mit hohen Tannen dazwischen, an einer blieb das Modell in den obersten Ästen hängen.
Im RUBY ist eine Höhe programmiert, in der das Modell bei bestimmten Flugzuständen bleiben soll. Diesesmal waren 100 Meter über dem Startpunkt eben zu wenig.

Nach eingeholten Infos bei der Gemeinde Neufrach-dem Forstamt Schloß Salem und dem Baumpflegedienst Bodensee erreichte ich die Baumkletterin Annette, die wenig später Weltmeisterin in dieser Disziplin geworden ist.
Sie stieg mittels einer raffinierten Seiltechnik den Baum hoch und "schwebte" am Seil mit dem geborgenen Easystar wieder herab.

Im vergangenen Sommer war es wieder dieser EasyStar, als er im Raum Markdorf außer Video-Kontrolle kam. Schuld waren Bäume zwischen Modell-Video-Sender und meiner Video-Empfangsantenne am Boden. Bäume blockieren die Video-Funkwellen. Zusätzlich fiel auch noch die RC-Steuerung aus.

So wartete ich vergeblich auf eine automatische Rückkehr des Modelles.


Stattdessen kam 2 Stunden später ein Anruf eines Motorbootfahrers, er habe ein Flugmodell auf dem Wasser aufsetzen sehen vor dem Schweizer Ufer und das Modell ins Boot geholt. Wir könnten uns in Langenargen zur Übergabe treffen.

Wie die Auswertung der im RUBY gespeicherten Flugdaten ergab, war der EasyStar schnurgerade die vorgegebene Linie abgeflogen, die ich unwissend beim letzten Kontakt eingab, bis der Flugakku leer wurde und das Modell sanft auf das Wasser hinabglitt. Nur eben Richtung Schweiz.
Hinterher hat sich ergeben, daß das Failsafe in dem neuen Weatronic-RC-Empfänger, den ich eingebaut hatte, von mir noch gar nicht eingestellt war!

RUBY hat getan, was er sollte, nämlich den aktivierten "Aided Modus" exakt einzuhalten.

 

rumpfform

Negativform für Swiftrumpf mit neuem Rumpf

 

 

easyflotte

EasyGlider (2-motorig) und EasyStar

 

easygliderf-2-mot

EasyGlider nach einer Landung im Schnee

 

bodensee

Ausdruck der Daten des entflogenen RUBY. Im Bild der Bodensee, oben das Ufer von Baden-Württemberg , unten das der Schweiz.

 

 

 

 


 

 

ruby in easystar

Das ist der Automat RUBY im Modell EasyStar

 speedsensor Das ist der Speedsensor mit Pitot-Rohr

 

 

waypoints

Die Waypoints werden in Google Earth erstellt, im uThere Browser umgerechnet und auf die Micro-Sd kopiert, die in die RUBY-Extension geschoben wird .
Die Wegpunkte werden wie im Video abgeflogen.(Auf der Seite gegenüber )

RUBY zeichnet den Flug auf mit vielen zusätzlichen Daten wie Geschwindigkeit, Höhe, Stromverbrauch usw

Zum Reschensee-Video mit KLICK auf das Bild

2013


2013 ist das Jahr des neuen Automaten RUBY geworden.

uThere Inhaber Jim Hall aus Boston hat einen einzigartigen Autopiloten entwickelt, der so gut wie keinen Absturz mehr zuläßt.

Jim Hall programmiert jedes Gerät selbst, der Datenaustausch funktioniert mit Config-Daten aus einer Micro-SD Karte, die sich im Steuergerät befindet.

Die entsprechenden Daten werden mit Mail an Jim Hall geschickt, er bearbeitet sie und sendet sie zurück. Ich muß sie dann noch auf die SD-Karte kopieren und die Karte wieder in den Autopiloten gesteckt kann das Modell weiter fliegen.

RUBY hält die Flughöhe, Fluggeschwindigkeit ( mittels Pitotrohr gemessen, nicht GPS) und Kurs.

RUBY hat alle autonomen Möglichkeiten, die es heute gibt, wie

  • RTH, Rückkehr zum Ausgangspunkt. Dort angekommen bleibt das Modell in gleicher Höhe und Geschwindigkeit auf einer Kreisbahn mit ca 80m Radius.
  • Aided, das Modell ist voll steuerbar und behält immer den letzten Kurs bis zur nächsten Änderung, selbstverständlich in gleicher Geschwindigkeit und Höhe.
    Ich habe das Modell schon absoluten Laien anvertraut mit der Bitte, nur mit Rechts und Links das Modell am Himmel zu steuern und ihnen den Sender in die Hand gegeben.
    Die Verblüffung war den neuen "Modellfliegern" anzusehen. Es funktioniert zuverlässig.
  • Aided ist der ideale Flugzustand für Video-Aufnahmen. Das Modell fliegt absolut geradeaus, sehr ruhig und hält die Höhe und Geschwindigkeit.
  • Autoland, das Modell landet selbstständig neben dem Startpunkt ohne irgendein Zutun des Piloten.
    Dieser Modus findet am meisten Bewunderung auch bei erfahrenen und langjährigen Modellfliegern.
    Besonders wie das Modell mit eigenen Kreisen die Höhe abbaut und dann gerade auf den Zielpunkt zu fliegt.
    Das Modell reguliert sogar eigenständig den Motor , wenn es schon zu nieder ist und steigt wieder auf eine passende Höhe.
  • Jim Hall hat hier noch ein Schmankerl programmiert: Ist das Modell zu hoch im Anflug, zB wegen einer Windhebung, dreht das Modell um und fliegt nochmals in den Bereich des Kreisens und fliegt erneut an. In der Fliegerspraxhe heißt das einen "GoAround" fliegen.
  • Failsafe, das Modell fliegt auch bei Ausfall der Funkverbindung autonom zurück zum Startpunkt wie im Modus RTH und beginnt zu Kreisen.
    Dieses Failsafe ist auch der Notschalter: wenn irgendwas nicht stimmt---Sender AUS.
  • Waypoints, nutze ich noch gerne die Möglichkeit, beliebig viele GPS-Wegpunkte zu bestimmen, denen das Modell dann folgt, selbstverständlich mit Einhalten aller Sicherungsmöglichkeiten, die RUBY bietet.
  • und weitere, die ich im Moment jedoch nicht nutze.

Aber einmal RUBY heißt immer RUBY.

Ruby ist der ideale Begleiter für FPV Fliegen, das inzwischen sehr zuverlässig funktioniert.

Zeigen möchte ich hier noch zwei Flüge: Rund um Nauders und Rund um den Reschensee.
In den beiden Videos ist die Faszination des FPV-Fliegens zu erkennen. Die Video sind schon 2012 entstanden, hier mit dem Automat Feiyu 31 AP.

ruby
So wird RUBY geliefert.

 

 

 

Bildvergrößern mit DOPPEL-KLICK auf das Bild.

Zeitangaben zum Schnell-Scrollen:
0:00 Start mit Gummiseil, Steigen bis Arbeitshöhe von RUBY ca 100m, 01:11 Waypointmodus, 7 Flips mit dem 3-Punkt-Schalter, 01:28 1.Waypoint, 01:36 2.Waypoint, 01:58 3.Waypoint, 02:12 4.Waypoint, 02:26 2.Runde, 03:40 3.Runde, 04:50 Waypoint Ende, Modell fliegt automatisch RTH und Kreisen, 05:20 Failsafe: Sender AUS, Modell fliegt automatisch RTH und Kreisen, 06:12 Autoland, 3 Flips, 06:40 Modell sinkt automatisch mit Kreisen, 07:16 Modell vor Landepunkt, Autoland AUS und Durchstarten, 08:00 Abschlußlandung, 3 Flips, 09:15 Endanflug, 09:15 automatische Landung neben Startpunkt
.

Anmerkung:
beim Flippen mit dem 3-Positionen Schalter sprechen auch kurz die Servo Quer-und Höhenruder an. Das sieht man als Schaukeln des Modelles.

 

Zum Schluß noch 2 frühere interessante Videos:

 

Zum Nauders-Video mit KLICK auf das Bild

Nauders

 

 


 

 

 

autopilot

Das ist ein Steuergerät im Aluminiumgehäuse von FEIYU.

Die GPS-Antenne leitet die GPS Daten zur Auswertung in die Software der Elektronik.

Das FY 31 AP braucht keine Antenne zum Boden.

Die Funktionen werden über zwei Kanäle der jeweiligen RC-Funkanlage vorgegeben.

 

pfad

Das ist ein GOOGLE-EARTH Bild im PC mit installierten Wegpunkten.

Die GPS-Daten werden von mir eingegeben und mit der FEIYU-Software bearbeitet.

Es sieht dann so aus, wie auf dem Bild.

Das Modell fliegt tatsächlich auf den vorgegebenen Pfaden!

 

 

 


tracker

Dieser Tracker von der Firma MYFLYDREAM kann sich um 360 drehen und vertikal ausrichten.

Die Helical-Antennen richten sich damit immer auf das Modell aus.

 

 

 

 

 

telefly-osd

Dieses TeleflyOSD ist im Modell und erfasst die GPS Daten. Sie werden über einen Audio Kanal und dem Video-Sender an den Antennen des Trackers empfangen.

Der Tracker ( oberes Bild) richtet sich auf den ermittelten GPS Punkt des Modelles.

 

 

 

 

 

 

2012


Seit einem Jahr betreibe ich nun FPV Fliegen .

Der EasyStar ist immer noch mein ideales Modell, ist schnell (den Schwerpunkt habe ich weit nach vorne gelegt), und eigenstabil.

Nr X, der 10 te? Ich weiß es nicht.

Ich habe alles ausprobiert und erfahren müssen, was nicht funktionieren kann.

Nicht funktioniert zB hat die anfängliche SPEKTRUM-Fernlenkanlage nach mehr als 900 Meter aufhörte, weiter weg gabs dann mehrere Abstürze.

Ebenfalls war die nachfolgende WEATRONIC-FUTABA-Kombination in 2 km am Ende.

Das Videosignal zeigte häufig den Absturz, sodaß ich die Reste finden und einsammeln konnte.

Einmal sah man im Videobild eindeutig einen Nußbaumast mit Blättern. Der dazugehörende Bauernhof war dann auch schnell ausfindig gemacht und das Modell heruntergeholt.

Aber auch die Videokamera versagte mehrfach oder der FATSHARK-Videosender ebenso oder beide auf einmal. Da half dann mehrfach die Peilfunktion des WEATRONIC-Sendemodul, um das Modell oder was davon übrig war, zu orten und wieder zufinden.

Viermal fanden Landwirte das Modell und ich konnte es nach telefonischer Information wieder abholen. Natürlich gabs für die Finder einen guten Finderlohn!

Ein Modell ist für immer verschwunden.

So war nun Ende 2011 die Zeit gekommen, für eine komplette überarbeitung meiner Ausrüstung zu sorgen

1) Die seither von Hand nachgeführten 2 Video-Bodenantennen + DUORECEIVER kamen an einen Tracker von MYFLYDREAM, der sich nach GPS-Punkten orientiert. Diese Daten werden erfasst von einer kleinen OSD(On Screen Display)- Elektronik TELEFLY OSD mit GPS-Antenne im EASYSTAR. Die Informationen werden mit dem Audio-Kanal zum Boden gesendet, der Tracker filtert für sich die GPS-Werte heraus und dreht sich in die passende Richtung. Gleichzeitig sind Werte für Kompassrichtung, Geschwindigkeit, Höhe, Entfernung, jeweilige Richtung zum Abflugpunkt, Flugzeit und Anzahl der GPS-Satelliten dabei, die ich auf den beiden Bildschirmen in der Brille sehen kann.

Eine tolle Sache.

2) Zusätzlich installierte ich ein System FEIYU 31 AP, das vom Videosignal unabhängig ist.

Es besteht aus einem elektronischen Regler in der Göße einer Zigarettenpackung und einer GPS-Antenne. Beides ist im Modell fixiert.

Der Regler merkt sich den Abflugpunkt des Modelles und kann nach entsprechender Wahl im RC-Sender auf diesen Punkt geschaltet werden. Das Modell dreht sofort um und fliegt zurück zum Abflugpunkt. Der Regler enthält zusätzlich Sensoren, die das Modell in einer waagerechten und stabilen Fluglage halten können.

Geschaltet wird die FEIYU 31 AP mit zwei 3-Positionsschalter am RC-Sender. Ein Schalter hat die Positionen AUS-LAGEREGELUNG-PFADFLIEGEN und der andere hat RTH-AUS-KREISFLIEGEN. Zurück am Abflugpunkt geht das Modell vollautomatisch in einen Kreis mit 80 Meter Radius und wartet auf weitere Befehle.

Ich habe den EASYSTAR so auch schon allein landen lassen, indem ich den Motor ausschaltete, den Sender zur Demonstration auf den Boden stellte und wartete, bis das Modell ins Gras kam.

Inzwischen habe ich auch eine weitere Möglichkeit dieser Elektronik eingestellt: ich kann auf einer GOOGLE-Karte bis zu 8 Wegpunkte bestimmen und markieren und diese mittels USB-Kabel in die FEIYU übertragen.

Das sieht dann schon gut aus, wie der EASYSTAR die Strecken eigenständig abfliegt, an den Wendepunkten von sich aus die Kurven dreht in die neuen Geraden bis zum Startpunkt zurück und alles wiederholt.

3) Um auf jedenfall immer RC-Kontakt zum Modell zu haben, besitze ich nunmehr eine Longrange-RC-Anlage im Frequenzband von 433 MHz von SCHERRER.

Die Reichweite soll bis über 40 km sein. Mir reicht auch weniger, da die Videosender nicht so weit kommen.

Mein eigener Rekord ist bei idealen Funkbedingungen nunmehr über 7,5 km, erflogen vom Höchsten bis Heiligenberg und zurück. Manchmal gehts auch nur 2-3km weit.

Mit diesen 3 Techniken ist für mich das FPV -Fliegen in einer sehr sicheren Phase angelangt.

Ich sitze in meinem Campingstuhl, kann mich entspannt dem Video-Fliegen widmen und freue mich an den unterschiedlichen Beleuchtungen der Landschaft und den damit immer wieder neuen Anblicken meiner Heimat.

Wenn das Videobild ausfällt, schalte ich am Sender auf RTH, Return To Home, und warte bis das Modell wieder in den Empfangsbereich zurückkommt. So macht es auch nichts aus, wenn das Videosignal mal ausfällt.

Ich muß dann nur den Antennenmast in vermutete Richtung des Modelles von Hand drehen, da mit fehlendem Video auch kein GPS-Signal zur Trackersteuerung mehr kommt.

Summa summarum habe ich mit diesem Dreierpack von Reglern, Sendern und Empfängern das System FPV für mich nun ausgereizt.

Die umfangreiche Absicherung hat bis jetzt funktioniert und ich kann mich über viele Flüge freuen.

Interessant wird in Zukunft die rechtliche Zuordnung des FPV-Fliegen sein.

Die Modelle sind Drohnen (UAV, Unmaned Aerial Vehicle) , werden jedoch nicht als Luftfahrzeuge betrachtet ( diesbezügliche Änderung des LuftVG Ende 2011). Modelle sind es auch nicht, da der Pilot keinen Sichtkontakt hat.

Die Juristen von DAeC und Modellfliegerverband haben schon sehr konträre Ansichten signalisiert, wie sie das FPV-Fliegen regeln wollen, daß nun der Gestzgeber reagieren muß.

Es ist wie vor 30 Jahren, als die Ultraleichtflugzeuge entstanden und niemand wußte, was sie eigentlich sein sollen. Ich war damals auch dabei.
Eine erste Regelung von 1982 gab eine Flughöhenbegrenzung von 150 m (300 ft) vor.

Sowas wäre auch für das FPV-Fliegen denkbar.

Heute sind es Luftsportgeräte.

 

easystar

Im Rumpf des EASY-STAR findet alles Platz.

Das FY 31 AP ist im Schwerpunkt unter der Tragfläche gut geschützt.

 

 

 

 

 

scherrerempfaenger

Der 433MHz Empfänger von SCHERRER.

 

 

 

 

scherrer-sender

Das ist das Long-Range Sendeteil von SCHERRER.

Das PPM-Signal kommt aus einer MULTIPLEX-COCKPIT.

Dazu gehört der oben abgebildete Spezial Empfänger.

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 



fpv-fliegen

 

 

 

 


2011

2011 ist das Jahr des FPV-Fliegen

Angeregt durch einige spektakuläre Videos über FPV-Fliegen im Spiegel-Online begann ich mich darüber zu informieren.

Je länger ich im Internet suchte, umso mehr Infos entdeckte ich. Ich merkte, daß ich schon sehr spät dran bin, aber nicht zu spät!!
Zuerst betrachtete ich Modellfliegen mit Kamera nur als einen höheren Schwierigkeitslevel.

Aber jetzt mal zurück:

Als ersten Level bezeichne ich heute meinen Beginn mit Modellfliegen, ohne Fernlenkung natürlich, vor 63 Jahren ( heute ich bin 75 Jahre alt) und baute 1948 mit 12 Jahren mein erstes Modell "Ikarus"),

Der nächste Level dann waren solche Modelle mit Motor ( 1,5 ccm Webra Diesel).

Ein ganz großer Sprung war die erste Fernsteuerung.
1953 baute ich die erste mit Röhrensender und Röhrenempfänger.

1979 wieder ein neuer Level: ich baute meinen ersten Modellhubschrauber (Schlüter Cobra),
Und 1992 die ersten Heliantriebe mit E-Antrieb.

Jeder dieser Schritte von Level zu Level war faszinierend und brauchten finanziell und mental den vollen Einsatz.

Am Freitag, 22.Juli 2011, flog ich zum ersten Mal FPV.

Ein Easystar ist das Modell, ich habe eine Fatshark-Brille auf der Nase.
5 Minuten lang flog das Modell, dann war es in der Spitze eines Baumes. Die Kamera zeigte ganz nah einen Ast mit Blättern dran. Nichts bewegte sich mehr.

An meinem Entsetzen merkte ich, wie infiziert ich nach 5 Minuten schon war!
Die Bergung gelang mit Sicherungsseil und Bergsteigergürtel.

Seither fliegt der Easystar fast täglich. Ich habe das Gefühl, viele Flugstunden nachholen zu müssen. Ich bin total fasziniert und befinde mich in einer ständigen Sektlaune.

Das 1. was ich lernte, ist, daß ich mich voll auf die Kameraverlassen MUSS! Ich schätze die Reichweite meiner Ausrüstung auf höchstens 400 m, aber auch da ist eine schnelle Sichtverbindung zu dem kleinen Modell fast nicht mehr möglich, wenn man bei hellem Himmel die Brille abnimmt und zur Direktsicht wechseln will oder muß.

Das kann man vergessen.

Worin liegt nun der Reiz des FPV-Fliegen?

Man hat sich mit der Brille von der Umgebung am Boden ausgeklinkt. Das geht so weit, daß manche Piloten Gleichgewichtsprobleme bekommen oder sogar umfallen! Beim ersten Looping mußte ich mich auch an meinem Campingstuhl festhalten.

Man ist nur noch über Video mit dem Modell verbunden, was man aber gar nicht checkt, sondern nur dem sichtbaren Ausschnitt des Videos folgt. Hier spielt die Musik! Wenn ich die Brille nach 20 Minuten wieder abnehme, bin ich erstaunt, wies um mich herum aussieht. Täuschung pur.

FPV-Fliegen ist Illusion mit anspruchvollster Technik.

Viele erleben das inzwischen, jetzt bin ich auch dabei, ich freue mich.

Was passiert bei Video-Ausfall?

Da man ja den Kopf nicht immer in die Richtung des Modelles gedreht hat, muß man bei Video-Verlust erst mal das Areal entscheiden, in dem sich das Modell befinden könnte. Dann die Brille hochnehmen und----? Wo ist denn das Modell?? Nicht-Größe des Modelles und Areal-Suche zusammen ergeben, daß man das Modell meist zu spät oder gar nicht mehr entdeckt.

Easystar1 ging so verloren und trotz Telefonnummer auf dem Rumpf kam bis heute noch keine Fundinfo.

Inzwischen fliegt Easystar2.

Demnach: nur das Video zählt. Man hängt an der Kamera!! Das ist FPV-Fliegen!

Ich habe einige anfängliche Flüge mit Modellfliegerfreunden gemacht, die das Modell visuell verfolgten. Das ging super und verläßlich. Aber die Freunde hat man nicht immer greifbar.

Was ich jetzt brauche, ist ein Ausrüstung, die mir eine größere Reichweite ermöglicht und weniger Bildstörung.

Das FPV Fliegen ist mein derzeit höchster Modellflug-Level! Es gibt mir tägliche Sektlaune.

 

 

video

Neu in FPV

Video aus dem EasyStar

 

 

 

 

fpv-fliegen

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

excel4004

 



rainbow

 

 

rainbow-rotorkopf

 


2010

2009 stand wie seither im Zeichen von Logo 600 und NT. Auch die Benziner in den beiden Hughes laufen jetzt.

Im Juni 2009 baute ich das 4 Meter-Segelmodell EXCEL 4004 von Simprop und erlebte sehr schöne Thermikflüge bis etwa 600 Meter über Grund. Ab 600 Meter habe ich Sicht- und Erkennungsschwierigkeiten.

Unterstützt hat mich das Vario WSTECH von unserem Clubkameraden Wolfgang Schreiner.
Das CS DataVario sendet seine umfangreichen Daten an den Piloten zurück.

Viele Flüge im Thermikpulk mit Bussarden, Gabelweihen und später im Jahr dann auch Jungstörchen haben mich dann doch sehr beeindruckt.

Den Excel 4004 starte ich meist von einem angepassten Rollwagen und das immer vollkommen problemlos, da mir der Segler wegen einer Armverletzung für den Wurfstart zu schwer ist.

Gelegentlich nutze ich einen Katapultstart mit Gummiseil und Apparat von Flühs-Winden.

2009 begann ich mich auch für Tragschraubermodelle zu interessieren.
Ich hatte einen ROTORSHAPE von LAheli gekauft und brauchte Wochen, um das relativ kleine Modell zum Fliegen zu bringen.
Es neigte beim Bodenstart nach links wegzurollen und sich dann im Gras zu überschlagen. Dank seiner sehr gut konstruierten und preiswerten Teile konnte ich das kleine Ding immer wieder schnell reparieren.
Ab und zu gelang dann doch ein Start.

Aus der Summe der Beobachtungen und Analysen wurden die Starts immer besser.
Der Hauptfehler war ein zu großer Anstellwinkel des Rotors, der sich aus dem Bestreben ergab, den Rotor beim Anrollen auf Drehzahl zu bringen.
Wenn er die hatte, mußte ich dann nur vor dem Abheben den Rotor wieder flacher stellen. Und schon gings.

2010 baute ich mir dann den im Vergleich zum ROTORSHAPE größeren RAINBOW.
Auch der RAINBOW braucht dasselbe Startverhalten wie der ROTORSHAPE.

Das war jedoch nicht so einfach, da der Original-Rainbow die Nicksteuerung über das Höhenruder machen soll.
Für meine Steuertechnik ist aber eine Nicksteuerung am Rotorkopf zwingend norwendig.
Warum?
Wenn beim Bodenstart das Rumpfende am Boden aufliegt, kann es den Anstellwinkel nicht verändern.

Deshalb habe ich das Höhenruder fixiert und die auf dem Bild erkenntliche Kopfkippsteuerung gebaut.

Mit großem Erfog!!

Leider hat der Rainbow ein weiteres Problem: wenn er im Flug zu schnell wird, bäumt sich das nach vorne laufende Blatt auf, da die Befestigung am Rotorkopf zu schwabbelig ist.
Damit zerlegt sich der Rotor in der Luft und es kommen nur noch Teile von oben.

Jetzt zu Beginn des Jahres 2011 habe ich Helis, Segler und Autogyro im Griff und ich freue mich auf die neue Saison.

 

 

laheli

 

 

laheli-rainbow

 

 

ecxel-laheli-rainbow

 



2008/2009

Am 1. Januar 2009 NEUJAHRSFLIEGENZum NIKOLAUSFLIEGEN 2008 des Vereins mit geschmücktem Logo 600



Wasenweiler 2006

NT und Hughes 500 Vario mit Comeback-Mechanik


 


ACROBAT SE 2006

Hier ist er nun, der Acrobat SE.
Eine LiJo Batterie Konion1600 4s3p liefert den Strom.
Das Modell kann grossräumig und eng geflogen werden und ist dennoch stets sehr gut zu erkennen.
Es lässt sich einfach reparieren, auch mit konventionellen Mitteln, wie z.B.hier Sperrholz im Rahmenvorderteil.

 




HORNET 2008

2007 kamen die ersten V-Stabi Regler auf den Markt.

Damit kann man 1. ohne Paddel fliegen, da die Elektronik in Verbindung mit Piezo-Lagereglern die Weiterleitung der Steuerimpulse des Senders übernehmen.
Und 2. hat der kleine Hornet ohne Paddel eine Leistungssteigerung von ca. 30 %.
Gerade bei den Winzlingen der Helis sind die neuen Flybarlessgeräte besonders wirksam.
Der Umbau des Rotorkopfes war sehr trickreich, aber es gelang mir
mit Streifen aus 0,8mm Kupferblech und angelötetem 2mm Stahldraht mit Gelenkkugeln.
Die Anlenkung der Blatthalter muss doppelt so weit aussen liegen, wie beim Paddelkopf.
Auf diese Weise wurden auch die 2 Taumelscheibenmitnehmer aus Messingdraht angelötet.
Schwebeflug und Kunstflug ( Rollen, Loops, Piroflips, Funnel usw gehen nun viel leichter, auch Rückenflug rückwärts ist gut aussteuerbar.)
(Bilder mit Anklicken zum Vergrössern)








HORNET 2006

Seit Dezember 2004 beschäftige ich mich mit Hornets. Nach ersten Problemen bekam ich die Winzlinge (dh. es waren nach einiger Zeit 3 Stück) ganz ordentlich zum Fliegen.
Auch den Umgang mit LiPo Akkus lernte ich schnell, als beim, allerdings ordnungsgemässen, Laden ein 900 mA Akku zu brennen anfing.
Leider war der Hornet danach nur noch Schrott.









Hughes500 2006

MODELLFLIEGEN 2006

Auch im Modellfliegen geht die Zeit weiter.
Das Bessere ist des Guten Feind! So habe ich seit 3 Jahren den Three Dee von Jan Henseleit und seit einem Jahr den NT vom selben Hersteller.
Dieser Heli fliegt wie ein Flächenmodell und bringt doch volle 3-D Kapazität. ( Für den, der es kann.)
Diese Woche (Juni 2005) hat Bernhard Schädler gefilmt und ich habe ein kleines Video gemacht, das unter Video ( 25 MB) abzurufen ist. Es war sehr starker Wind und ich flog nur Fahrtfiguren, alles andere wurde rettungslos verweht.
Jetzt im Ruhestand geniesse ich am Vormittag auf unserem Modellflugplatz in Unterteuringen die Flüge mit dem NT.

 

Emodelle 2006




 

Ikarus 1950

in Varese ( Italien) 1974

lugano

elektroheli im garten

Heliflotte

schlueter-cobra

MODELLFLIEGEN

Schon mit 12 Jahren träumte ich vom Fliegen. Deshalb entstand 1948 das Segelflugmodell Ikarus (1) aus einem Materialbausatz und es folgten viele Eigenkonstruktionen(2).

Aus dem Spuk wird eine lebenslange Leidenschaft.
Mehrfache Landesmeister und Europameister ergaben sich.
Seit 1972 bin ich dem ferngelenkten MODELLHUBSCHRAUBERFLIEGEN verfallen. Erste Vorführungen, zum Beispiel 1974 in Varese, Italien (3), beweisen mir heute noch in der Rückschau, daß man damals auch schon Heli fliegen konnte. Inzwischen haben sich die Mechaniken und die Fernlenktechnik weiter entwickelt.
Seit 1992 fliege ich sogar umweltfreundlich mit ELEKTRISCHEM ANTRIEB. Die dazu notwendige Technik habe ich mir selbst gebaut. Ich fliege mit 30 Zellen Sanyo Akkus und den passenden Motoren. Besonders wichtig ist eine gute Abstimmung von Motor und Getriebe.
Sogar KUNSTFLUG konnte ich mit dem passenden Elektroantrieb durchführen.

Anlässlich des Heli-Symposium'1993 auf dem Flugplatz DüBENDORF/Schweiz zeigte ich mit meinem Elektroangetriebenen Heli Rollen, Loopings, Rückenflug, hochgezogene Umkehrkurven mit 540 Grad Pirouette und eine Autorotationslandung in einem 6- minütigen Flug.

überhaupt baue ich mir auch die Rümpfe selbst, um die Kosten niedrig zu halten und ich liebe seit vielen Jahren gut erkennbare Rumpfformen (7).
Auf den Bildern ist ein Schwebeflug im sommmerlichen Garten in unserem Wohngebiet zu sehen (5), natürlich elektrisch, und 1994 ein Flug mitten in ZüRICH vor dem Modellbaufachgeschäft meines Freundes Werner Kölliker -kö- bei Nacht (6), was an der nahen Strassenampel einen mittleren Stau verursachte, da keiner bei Grün losfahren wollte.
Ob Heli mit Verbrennermotor oder elektrisch angetrieben, inzwischen habe ich eine umfangreiche Anzahl an flugfertigen Modellen.
Das letzte Bild auf dieser Seite ist ein Gruppenbild meines Vereines, MODELLFLIEGERCLUB GRAF ZEPPELIN in Friedrichshafen. Alle hier gezeigten Modelle fliegen mit Elektroantrieb (8).

Rechts ist ein Bild von 1974.
Für die damals sensationell gut fliegende Schlütermechanik habe ich mehrere eigene Rümpfe gebaut, da die sonst übliche Cobra von Schlüter zu teuer war.
Die Rümpfe waren aus Balsaholz und der Leitwerkträger aus 3 Alurohren.

Sensation: neues Video von 1970 aufgetaucht,1970-Mein erster Flug mit einem Modellhubschrauber überhaupt, mit der Schlueter-Cobra auf dem Flugplatz Friedrichshafen-1970

zum Video bei Youtube

Damals war die von Ing. Schlueter konstruierte Modell-Hubschrauber-Mechanik eine Sensation. Er konstruierte auch gleich einen passenden Rumpf dazu, einen Nachbau der Cobra.

 

 

 

Motormodell-Eigenbau 1951

 

Rückenflug

 

Nachtflug vor Koe in Zuerich



 

Modellfliegerclub Graf Zeppelin Friedrichshafen

 

  eigenbau fuer Schlueter

 ... auch das ist Fliegen! Mit meinem Gleitschirm im Montafon vom Hochjoch in Schruns...

Start vom Sennigrat in Schruns

nächste seite  surfen

start willkommen fliegen 1 fliegen 2 fliegen 3 modell surfen praxis familie